Wolfpack mit klarer Steigerung zum Saisonende

Am letzten Heim- und am vorletzten Spieltag konnte das Wolfpack aus Bad Mergentheim an seine zuletzt guten Leistungen anknüpfen und gegen Mitaufsteiger Ostalb Highlanders den bisher höchsten Sieg in seiner ersten Oberligasaison einfahren. Mit einem 23:7 wurden die Heidenheimer auf den vorletzten Tabellenplatz verwiesen.

Bei bestem Footballwetter hatten die Kurstädter ihren Fans einiges geboten und die neuen Stadionsprecher Anke und Andreas sorgten zudem für beste Information und Unterhaltung. Dennoch hielt sich bei 320 Zuschauern der Zuspruch in Grenzen. Diese jedoch zeigten sich bei bester Stimmung und wurden reichlich belohnt.

Nach Kick Off durch die Gäste musste die Wolfpack-Offense ihren ersten Drive mit einem Punt abgeben. Doch die Wolfpack-Defense zeigte sich gewohnt stark. Im ausgespielten vierten Versuch bei 20 Yards zu gehen musste Heidenheim an der eigenen 40-Yard-Linie das Angriffsrecht abgeben. Nach einem 14-Yards-Lauf von Anton Denis schien der Bann gebrochen. Wiederum behielt jedoch die Gäste-Defense die Oberhand. Ein abschließender Fieldgoalversuch aus 40 Yards ging knapp daneben. Bad Mergentheim hielt nochmals dagegen und beendete den Drive der Highlanders schon im zweiten Versuch mit einer Interception durch Marton Herk. Jetzt machte Wolfpack-Quarterback Sebastian Krauthahn kurzen Prozeß: seinen weiten Pass tief in die gegnerische Endzone nahm Jason Whitted dankend auf zur 7:0-Führung (Extrapunkt Jürgen Weishap).

Noch im auslaufenden ersten Viertel brachte Whitted den Ball im Puntreturn zur gegnerischen 44-Yard-Linie. Er selbst war es wieder, der wenige Spielzüge später einen 25-Yards-Pass zum zweiten Touchdown trug (14:0, Extrapunkt Weishap). Schnell wurde Heidenheim nach zunächst gutem Vorankommen von der Wolfpack-Defense zum Punt gezwungen. Die Kurstädter starteten an der eigenen 5-Yard-Line mit gutem Laufspiel, insbesondere einem 20-Yards-Lauf von Runningback Anton Denis. An der Mittellinie war dann allerdings Schluss, als Whitted der gefangene Ball entrissen und direkt zum Touchdown verwandelt wurde (14:7, Extrapunkt gut). Herausgefordert vom Anschlusstreffer überzeugt Krauthahn unter anderem mit einem 45-Yards-Pass auf Daniel Barnes, den dieser über Kopf sicher fing. Ein nächster Pass auf Whitted über 30 Yards führte das Wolfpack in die gegnerische Redzone. Wegen ablaufender Uhr musste ein Fieldgoal versucht werden, der jedoch knapp scheiterte.

In der zweiten Halbzeit gebührte das erste Angriffsrecht den Gästen. Schon der zweite Versuch landete aber in den Armen von Viktor Steinhauer, der den Ball über 40 Yards bis kurz vor die gegnerische Endzone trug. Diese überwand Anton Denis mühelos zum 20:7 (Extrapunkt geblockt). Danach wogte die Partie hin und her. Die Heidenheimer mussten regelmäßig punten und die Wolfpack-Offense einen Fumble und zwei Interceptions  hinnehmen.

Im letzten Viertel angekommen zeigte die Wolfpack-Defense nochmals ihre Stärke, als sie die gegnerischen Angreifer im ausgespielten vierten Versuch an der 5-Yard-Linie stoppten. Die Offense stand dem nicht nach. Zwei Laufspielzüge über 30 und dann über 20 Yards von Daniel Barnes brachten sie aus der eigenen Redzone in die Hälfte der Gäste.  Anton Denis legte noch einmal 25 Yards drauf und brachte Fieldgoalreichweite. Viktor Steinhauer nahm dankend an und erhöhte mit seinem Kick durch die Torstangen auf 23:7.

Mit dieser überzeugenden Leistung im Rücken bereiten sich die Taubertäler nun auf ihr letztes Spiel am kommenden Samstag in der Landeshauptstadt vor.

Die Punkte fürs Wolfpack erzielten: Jason Whitted (12), Anton Denis (6), Viktor Steinhauer (3) und Jürgen Weishap (2)

Viertel-Ergebnisse: 7:0 / 7:7 / 6:0 / 3:0 / Final 23:7