2016: Durchmarsch durch die Landesliga

Der erste Schritt war also getan und das mit vollem Erfolg. Der Neuaufbau des Teams hat dafür gesorgt, dass die Jungs gut zusammen gefunden haben und souverän die Meisterschaft in der Bezirksliga holte. Nun stand die nächste Herausforderung an: ist das Team nun stark genug, um endlich den Aufstieg in die Oberlige zu bewerkstelligen?

Die Saisonvorbereitung gelang schon mal überzeugend: ein 55:0 gegen die Aschaffenburg Stallions  und ein 20:12 gegen die Stuttgart Silver Arrows – beides Oberligamannschaften. Scrimmages gegen die Albershausen Crusaders und die Heilbronn Miners vervollständigten die Vorbereitung. Immerhin galt es, erstmals in insgesamt 12 Spielen anzutreten.

Der Heimspielauftakt gegen die Ostalb Highlanders gelang vielversprechend mit 24:15. In Fellbach gewannen wir 21:6 gegen die Warriors. Und auch die Mitfavoriten Neckar Hammers besiegten wir im Deutschordenstadion mit 28:10, ebenso die Kornwestheim Cougars mit 35:6. Schließlich kristallisierten sich die Badener Greifs aus Karlsruhe als Titelaspirant heraus. Doch auch dort konnten wir im Hinspiel 0:19 gewinnen – allerdings verletzten sich hier Anton Denis und Hermann Ejrich. So kam es im darauffolgenden Rückspiel in Heidenheim zu einer knappen 13:14-Niederlage gegen die Highlanders, die später Vizemeister und Mitaufsteiger wurden.

Mit einem Arbeitssieg siegten wir auch in Ludwigsburg gegen die Bulldogs mit 31:22. Auch auswärts bei den Hammers (20:0) und den Cougars (20:7) konnten wir überzeugen. So konnten wir uns schon im drittletzten Spiel zu Hause gegen die Fellbach Warriors die vorzeitige Meisterschaft sichern (40:0). Das Heimspiel gegen die Ludwigsburg Bulldogs (27:6) und das Saisonfinale gegen die Badener Greifs (27:6) waren da nur noch Formsache.

Unsere achte Saison schlossen wir mit 22:2 Punkten und einem Touchdownverhältnis von 305:92 ab und qualifizierten uns somit erstmals in unserer Vereinsgeschichte für die Oberliga.

Die Scorer 2016: Hermann Ejrich 66, Viktor Steinhauer 44, Anton Denis 42, Teschim Weldeslase 42, Maximilian Leutert 23, Marcel Weiss 18, Christopher Ries 18, Martin Häfele 12, Marton Herk 12, David Mittbrodt 6, Sebastian Hafner 6, Pierre Häberle 6, Leo Werner 6, Danny Dorotik 3, Daniel Oehmke 2, Benny Baumann 2, Jürgen Weishap 2 und Lars Konze 1.

Die MVP´s 2016 wurden Team: Teschim Weldeslase, Offensive Player Alexander Ocks, Defensive Player Benjamin Sinn, Special Teams Player Viktor Steinhauer und Rookie of the Year David Mittbrodt.

In der Jugend starteten wir 2016 in der U15 5on5 Flag Indoor, U19 Bezirksliga 9on9, U17 Bezirksliga 7on7 und U13 Flag Indoor.

Erwartungsgemäß musste die U15 noch Lehrgeld zahlen (0:26 vs. SHA Unicorns, 0:12 vs. Freiburg Sacristians, 6:20 vs. Holzgerlingen Twister und 6:26 vs. Ludwigsburg Bulldogs).

In einem Testspiel gegen die Würzburg Warriors bereitete sich die U19 auf ihre Saison vor. Klar konnten unsere Jungs mit 29:12 gewinnen. Die Saison startete weniger erfolgreich. 12:29 lautete das Hinspielergebnis bei den Heidelberg Hunters. Dafür konnten die Heimspiele gegen die Spielgemeinschaft Kornwestheim Cougars/Stuttgart Silver Arrows mit 30:6 und gegen die Crailsheim Titans mit 32:16 gewonnen werden. In Crailsheim folgte allerdings eine Niederlage mit 28:36. In Kornwestheim schafften unser Jungs dann einen Kantersieg von 53:8. Im finalen Spiel gegen die Heidelberg Hunters reichte es dann zum 29:29, so dass am Ende nur der dritte Platz in der Gruppe mit 7:5 Pnkten und 184:124 Touchdownpunkten heraussprang. Den Regularien gemäß wäre sogar die Meisterschaft möglich gewesen, hätte das Wolfpack nach der Spielabsage Heidelbergs auf die Wertung des Spiels bestanden. Doch einen Titel „auf dem grünen Tisch“ wollten wir uns nicht holen.

Die Scorer der U19: Marius Renk 36, David Herrick 34, Yannik Spingler 30, Patrick Düll 20, Marius Brennfleck 18, Ferdinand Bornemann 14, Dominik Becker 8, Jamal Peterson 8, Luke Herrick 6, Yannik Forler 6 und Jonathan Stelzer 4.

Die MVP´s 2016 der U19 wurden Team: Leo Werner, Offensive Player Luke Herrick, Defensive Player Jan Wiener, Special Teams Player Dominik Becker und Rookie of the Year Jonathan Stelzer.

In der Bezirksliga U17 gelang im Heimturnier ein Traumstart mit 30:12 gegen die Ludwigsburg Bulldogs und 22:14 gegen die Heilbronn Miners. In Heilbronn gewannen unsere Jungs 22:12 gegen die Crailsheim Titans, mussten aber gegen die Heilbronn Miners ein 8:8 Unentschieden hinnehmen. Im dritten Turnier in Crailsheim reichte dann ein 24:0 über die Crailsheim Titans. Das Spiel gegen die Ludwigsburg Bulldogs konnte dann mit 6:36 ungestraft abgegeben werden, denn der Gruppensieg und die damit verbundene Qualifikation für das Finalturnier waren gesichert. 

Das Finalturnier wurde in Pattonville unter den Gruppenersten ausgetragen. Denkbar knapp unterlagen unsere Jungs mit 22:23 den Biberach Beavers. Nur Inches trennten uns kurz vor Abpfiff vom Sieg. Biberach wurde später Meister und im Spiel um den dritten Platz (von 15 Teams) bezwangen unsere Jungs die Badener Greifs mit 28:14. Dies war damit der bisher größte Erfolg eines unserer Jugendteams. Am Ende hatten wir 9:3 Punkte und ein Touchdownverhältnis von 112:82.

Die Scorer der U17: Marius Renk 58, Felix Seufert 54, Jamal Peterson 30, Ferdinand Bornemann 14 und Sven Weiner 6.

Die MVP´s 2016 der U17 wurden Team: Offense&DefenseLine Rouven Debus, Lukas Dittmann, Moritz Eisfeller, Simon Eube, Luca Schlör und Lukas Volkert; Offensive Player Ferdinand Bornemann, Defensive Player Jan Wiener, Special Teams Player Luis Knenlein und Rookie of the Year Luca Schlör.

Für den erweiterten Landeskader der U17 qualifizierten sich Sven Weiner, Rouven Debus und Jamal Peterson, bei der U15 Felix Seufert und Erik Schulz. Rouven schaffte es schließlich, beim Jugendländerturnier in Solingen für unser Bundesland aufzulaufen – und zwar in der Startingformation!

Im Dezember nahmen schließlich unsere U13 Jugendspieler an zwei Flagfootballturnieren in Karlsruhe und Weinheim statt und konnten gute Erfahrungen mit nach Hause nehmen.

Nun schon traditionell war die spannungsgeladene Live-Übertragung des Super Bowls im MOVIES. Erstmals erlaubten wir uns einen Aprilscherz mit dem Gewinn eines von PP-Performance getunten Sportwagens. Auch beim Stadtlauf wirkten wir wieder mit ebenso wie unsere Cheerleader beim Stadtfest. Im Stadion befestigten und planierten wir den Eingangsbereich. Unsere Mitwirkung war beim Amerikanischen Abend des Wildparks und auf der Königshöfer Messe gefragt. Auf dem Programm stand weiterhin die Ausrichtung des Kinderferienprogramms, des Tag des Sports im Stadion unddes German Bowls im MOVIES. Den Saisonabschluss feierten wir an Halloween in der Katzenberghütte und zum Jahresende waren wir wieder auf dem Bad Mergentheimer Weihnachtsmarkt aktiv.

Zum “MAN OF THE YEAR” wählten wir Daniel Schmidt.

2015: Meisterschaft in der Bezirksliga

Noch mit Ablauf des Vorjahres entschlossen sich unsere Coaches unter Führung des zurückgekehrten Headcoaches Matze Wagner, ein großes Wagnis einzugehen: den freiwilligen Abstieg in die Bezirksliga in der Hoffnung, dort einen grundlegenden Neuaufbau zu bewerkstelligen und wenn möglich, gestärkt daraus wieder aufzusteigen. 

Die Saison bereiteten wir mit einem Trainingslager im schwäbischen Albstadt und mit Trainingsspielen gegen die Tübingen Red Knights und die Fellbach Warriors vor.

Und tatsächlich: der Saisonauftakt gelang nach Wunsch. Mit 43:0 besiegten wir die Backnang Wolverines im Deutschordenstadion. Gegen die neu gegründeten Bempflingen Renegades gewannen wir auswärts 83:0 – dem höchsten Sieg in unserer Vereinsgeschichte. Als härtester Meisterschaftskonkurrent wurden die Kuchen Mammuts eingestuft. Doch auch dort gewannen wir mit 34:4. Die ebenfalls stark eingeschätzten Heidelberg Hunters bezwangen wir zu Hause mit 41:0. Etwas enger wurde es dann in Lahr bei den Miners. Mit viel Mühe schafften wir ein 20:0 und wurden damit Hinrundenmeister.

Auch die Rückrunde verlief erfolgreich: 56:0-Heimsieg über die Bempflingen Renegades. In der folgenden Partie war es allerdings denkbar knapp. Mit nur 7:0 besiegten wir auswärts die Backnang Wolverines. Das Rückspiel gegen die Kuchen Mammuts im Deutschordenstadion besiegelten wir mit 51:28 und das Auswärtsspiel gegen die Heidelberg Hunters mit 54:10. Schließlich vollendeten wir die „Perfect Season“ mit einem 63:0-Sieg über die Lahr Miners im letzten Heimspiel.

Am Ende unserer siebten Saison wurden wir damit erstmals Meister und das gleich mit 20:0 Punktenund 452:42 Touchdownpunkten. Die erhoffte Rückkehr in die Landesliga war perfekt.

Die Scorer 2015: Hermann Ejrich 122, Anton Denis 120, Danny Dorotik 41, Lukas Grice 36, Thomas Melcher 30, Jürgen Weishap 21, Klaus Vogel 18, Sebastian Hafner 12, Jannik Göller 12, Benny Baumann 6, Jakob Grützmacher 6, Chris Hausmann 6, Konstantin Panzer 6, Thomas Raczek 6, Artur Zent 6 und Markus Janz 4.

In der Jugend starteten wir 2015 im Tacklefootball Bezirksliga U17 im heimischen Stadion gleich mit einem Traumstart: 14:0 gegen die Crailsheim Titans und 6:0 gegen die Heilbronn Miners. Der zweite Turnierta in Crailsheim endete gegen die Miners unentschieden mit 22:22, während wir gegen die Titans 12:0 gewannen. Schließlich gelang den Miners an ihrem Heimspieltag ein 8:0, so dass das anschließende Unentschieden gegen die Titans mit 22:22 ohne Bedeutung war. Die 2 Touchdownpunkte Unterschied reichten den Miners für den äußerst knappen Gruppensieg und damit den Einzug in die Play Offs. Dort wurden sie Landesmeister. Für das Wolfpack sprang am Ende der 6. Platz unter insgesamt 12 Teams heraus.

Nach der Saison konnten sich wiederum drei unserer Jugendspieler für den erweiterten Landeskader qualifizieren: Yannik Forler, David Herrick und Erik Schulz. David schaffte es schließlich, beim Jugendländerturnier in Mainz für unser Bundesland aufzulaufen – und zwar in der Startingformation!

Zu den sonstigen Veranstaltungen gehörte wiederum die Live-Übertragung des Super Bowls im MOVIES, die Mitorganisation des Bad Mergentheimer Stadtlaufs, der Showauftritt unserer Spirit Wolf Girls beim Stadtfest, die Ausrichtung des Kinderferienprogramms, die Mithilfe zahlreicher Footballer und Cheerleader beim Sommerfest des WILDPARKS sowie der Arbeitseinsatz im Dienste des Vereins auf der Königshöfer Messe. Im Herbst folgte der German Bowl, ebenfalls im MOVIES, an dem in diesem Jahr die Schwäbisch Hall Unicorns – leider nur als Vizemeister – teilnahmen. Den Saisonabschluss feierten wir wiederum an Halloween, dieses Mal wieder in der Katzenberghütte des WILDPARKS. Und zum Jahresabschluss stand nochmals Arbeitseinsatz an: ein dreitägiger Stand auf dem Bad Mergentheimer Weihnachtsmarkt.

Bei der unabhängigen Leserwahl der „Main-Tauber-Aktuell“ wurde überraschend Anton Denis auf den 2. Platz als Sportler des Jahres und unsere Mannschaft erhielt ebenso den 2. Platz.

Zum “TEAM OF THE YEAR” wählten wir Jörg des Pascali und Markus Gohr.

2014: Zweimal Vizemeister – und danach?

Nach unserem kleinen Jubläumsjahr hofften wir zunächst, an die Leistungen der Vorjahre anknüpfen zu können. Es galt, die beiden Vizemeistertitel zu verteidigen und wenn möglich noch eins draufzusetzen.

Doch geprägt wurde die Saison durch mehrere Trainerwechsel – und dadurch bedingt durch mehrfachem Wechsel im Führungsstil und auch in Stragie und Taktik. Matze Wagner zog sich nach den beiden erfolgreichen Jahren aus privaten Gründen zurück. Das Amt des Headcoaches übernahm Mark Herrick, ein erfahrener Haudegen aus den Reihen der Spieler. Bereits nach vier Spielen musste auch er aus privaten Gründen kürzertreten. Nun übernahm Romeo Ramirez die Headcoachposition – auch er spielte seit mehreren Jahren erfolgreich in unserem Team.

Die Saisonvorbereitung schlossen wir mit Scrimmages gegen die Backnang Wolverines und die Bürstadt Redskins ab. Am Ende eines Trainingslagers in Külsheim folgte Anfang April ein letzter Leistungstest gegen die Würzburg Panthers.

Bereits unser erstes Auswärtsspiel gegen die Fellbach Warriors brachte Ernüchterung. Mit 7:28 mussten wir uns den gut vorbereiteten Schwaben beugen. Das Heimspiel gegen die Tübingen Red Knights, den späteren Meister, verloren wir ebenso deutlich mit 13:33. Erst das Auswärtsspiel gegen die Kuchen Mammuts, den Oberligaabsteiger, konnten wir mit 9:14 für uns entscheiden. Das zweite Heimspiel gelang schon besser. Gegen die Crailsheim Titans, die ungeschlagen aus der Bezirksliga aufgestiegen sind, gewannen wir mit 28:24.

Der endgültige Bruch kam dann im Heimspiel gegen die Kornwestheim Cougars. Der zweite Headcoachwechsel unmittelbar zuvor und der dadurch erzeugte Druck bewirkte, dass unser Team kaum wieder zu erkennen war. Am Ende stand es 8:29. Das Unentschieden gegen den späteren Vizemeister Fellbach Warriors (6:6) ließ zwar noch einmal Hoffnung aufkommen, doch wenig später holte uns Tübingen nach einer 7:33-Auswärtsniederlage wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Gegen die Kuchen Mammuts konnten wir im letzten Heimspiel noch mit 14:7 die Oberhand behalten. Nach den Sommerferien konnten wir allerdings nicht wieder Fuß fassen. In Crailsheim verloren wir 14:29 und in Kornwestheim mussten wir nach einem 34:13 die letzten Hoffnungen auf den dritten Tabellenplatz begraben.

Zum Ende unserer sechsten Saison reichte es dadurch nur zu einem fünften Tabellenplatz (von 6 Teams) mit 7:13 Punkten und einem Touchdownverhältnis von 124:232.

Die Scorer 2014: Hermann Ejrich 51, Anton Denis 24, Felix Taschner 18, Nico Volkert 12, Sebastian Hafner 7, Felix Hofmann 6, Viktor Steinhauer 4 und Daniel Siriwan-Kettner 2.

In der Jugend starteten wir 2014 im Tacklefootball B-Jugend (U15 Landesliga), erstmals ohne Spielgemeinschaft und damit aus eigener Kraft.

Das erste Turnier bestritten wir im Deutschordenstadion und landetetn gleich im ersten Spiel gegen die Spielgemeinschaft Kornwestheim Cougars/Stuttgart Silver Arrows den ersten Sieg mit 7:0. Unsere Gegner wurden im zweiten Spiel von den Ludwigsburg Bulldogs deutlich mit 32:0 geschlagen. Und auch wir mussten abschließend den körperlich deutlich überlegenen Bulldogs mit 0:20 nachgeben.

Das Auswärtsturnier in Crailsheim begann mit einer herben 0:46-Niederlage gegen die Titans. Hier machte sich bemerkbar, dass am Vortag zahlreiche unserer Jugendspieler auf einem ganztägigen Tryout für den Landeskader teilnahmen. Das zweite Spiel gegen die Bulldogs mussten wir zudem absagen. Im anschließenden Aufeinandertreffen verloren die Titans gegen die Bulldogs mit 6:16.

Das abschließende Turnier fand in Kornwestheim statt. Auch hier konnten wir nach anfänglichem Rückstand und guter Moral gegen die SG Kornwestheim/Stuttgart mit 12:8 gewinnen. Crailsheim war wiederum zu stark (6:32). Das dritte Spiel verlor Kornwestheim mit 0:33.

Am Ende sprang für uns ein hervorragender und nicht zu erwartender Tabellenplatz 10 (von 15 Teams) heraus. Dies hat uns deshalb hoch erfreut, weil unsere Jungs meist noch zu den jüngeren Jahrgängen gehörten und damit den Gegnern oft körperlich unterlegen waren. Mit ihrer Spielfreude und ihrer Unbekümmerheit haben sie es wieder geschafft, Eltern und Fans zu begeistern.

Als besonderes Schmankerl gelang es drei Jugendspielern, in den erweiterten Landeskadern vorzudringen: Marius Brennfleck, Alexander Damzog und Elias Paris. Elias schaffte es schließlich, beim Jugendländerturnier in Bochum für unser Bundesland aufzulaufen – und zwar in der Startingformation!

Zu den sonstigen Veranstaltung gehörte wiederum die Live-Übertragung des Super Bowls im MOVIES, die Ausrichtung des Kinderferienprogramms und erstmals auch die Mithilfe zahlreicher Footballer und Cheerleader beim Sommerfest des WILDPARKS. Im Herbst folgte der German Bowl,ebenfalls im MOVIES, an dem in diesem Jahr die Schwäbisch Hall Unicorns – leider nur als Vizemeister – teilnahmen. Den Saisonabschluss feierten wir wiederum an Halloween, dieses Mal im Erdhaus des WILDPARKS. Zum Jahresabschluss stand nochmals Arbeitseinsatz an: ein dreitägiger Stand auf dem Bad Mergentheimer Weihnachtsmarkt.

Zur “WOMAN OF THE YEAR” wählten wir Ilona Glock.

Saison 2013: 5 Jahre Wolfpack

Unser Jahr des Kleinen Jubiläums – im Herbst sollten wir unseren 5. Geburtstag feiern – begingen wir mit der Herausforderung, den Vizemeistertitel zu verteidigen – und das in nur 8 Begegnungen.

In der Vorbereitung bestritten wir Scrimmages gegen die Rhein-Neckar-Bandits II, die Erlangen Sharks und die Backnang Wolverines. Außerdem bestritten wir ein Freundschaftsspiel gegen den Oberligisten Stuttgart Silver Arrows, das wir knapp mit 6:14 verloren.

Wiederum waren die Tübingen Red Knights unsere ersten Gegner. In der Wolfpack-Arena gewannen wir knapp mit 15:6.

Die große Ernüchterung für alle, die an einen Aufstieg glaubten, kam bereits am zweiten Spieltag. In Biberach mussten wir gegen die Beavers eine herbe 0:44-Niederlage einstecken. Insbesondere die über den Winter eingeübte Pistol-Offense erwies sich hier als wirkungslos.

Doch unsere Jungs ließen sich nicht beirren. Bereits in der darauffolgenden Woche gelang uns gegen die Kornwestheim Cougars der bis dahin höchste Sieg in der Vereinsgeschichte: 41:7.

Doch bei den Fellbach Warriors mussten wir wiederum eine Niederlage hinnehmen. Wir verloren mit 8:10 allerdings nur knapp.

In Fellbach konnten wir in einer wahren Hitzeschlacht am Ende glücklich mit 27:26 die Oberhand behalten.

Eine Woche später gelang uns die Revanche mit 27:20 im heimischen Stadion.

Die bis dahin führenden Tübingen Red Knights bezwangen wir in deren Stadion mit 20:17 und entthronten sie damit.

Im Heimspiel gegen die Kornwestheim Cougars siegten wir wiederum mit 16:6.

Im heimischen Stadion sollte es schließlich zur Entscheidung über den Aufstieg kommen. Doch auch in diesem Jahr sollte es nicht gelingen: gegen den späteren Meister Biberach Beavers verloren wir klar mit 0:26.

Zum Ende unserer Jubiläumssaison belegten wir somit wiederum den zweiten Tabellenplatz (von 5 Teams) – punktgleich mit den Aufsteigern Biberach Beavers mit 10:6 Punkten und einem Touchdownverhältnis von 127:136.

Die Scorer 2013: Hermann Ejrich 42, David Döpfner 24, Romeo Ramirez 18, Anton Denis 12, Viktor Steinhauer 12, Mark Herrick 6, Nico Volkert 6, Danny Dorotik 5 und Philipp Fleckenstein 2.

ALL-TIME-SCORER nach 5 Jahren

Hermann Ejrich 170

Nico Volkert 78

David Döpfner 54

Romeo Ramirez 48

Anton Denis 44

Thomas Melcher 32

Victor Steinhauer 30

Danny Dorotik 27

Roman Janzcyk 22

Mark Herrick 12

Arthur Martin 9

Raphael Haag 7

Sebastian Haffner 6

Manuel Schenk 6

Benny Baumann 6

Chris Wallace 6

Dennis de Pascali 6

Felix Taschner 6

Philipp Fleckenstein 2

Daniel Baunach 2

Jürgen Weishap 1

In der Jugend starteten wir 2013 im Flagfootball B-Jugend, wieder in Spielgemeinschaft mit den Kornwestheim Cougars.

Das erste Turnier bestritten wir Schwäbisch Hall und mussten dort gleich drei mal antreten. Gegen die Unicorns verloren wir 0:33 und 13:33, gegen die Heilbronn Salt Miners gewannen wir 13:0.

Im Heimturnier verloren wir gegen die Weinheim Longhorns mit 7:14 und gegen sie Heilbronn Salt Miners mit 6:7.

Am Ende sprang für uns Tabellenplatz 8 (von 13 Teams) heraus. Das war insbesondere deshalb recht beachtlich, weil in der Liga viele Teams waren, deren Seniormannschaft in der Bundesliga spielt.

Nach den Sommerferien starteten wir dann im Tacklefootball der B-Jugend, ebenso in Spielgemeinschaft mit den Kornwestheim Cougars.

Beim ersten Turniertag in Crailsheim verloren wir gegen die Titans 12:50 und gegen die Weinheim Longhorns 0:56.

Am zweiten Turniertag in Bad Mergentheim verloren wir gegen die Crailsheim Titans 6:22 und gegen die Weinheim Longhorns 0:30. Trotz der körperlichen Unterlegenheit unser Jungs, die meist im unteren Alter der Jahrgangsstufen spielten, waren jetzt schon erste Besserungen deutlich sichtbar. 

Wieder folgte die Sensation am letzten Spieltag: im Turnier in Weinheim besiegten wir die Crailsheim Titans mit 34:24. Das Spiel gegen die späteren Meister Weinheim Longhorns ging danach mit 0:38 verloren.

Erstmals konnten wir im Bad Mergentheimer Kinocenter MOVIES den Superbowl anschauen. Auch die Kehrtwende und das Kinderferienprogramm standen wieder auf dem Programm.

Schließlich veranstalteten wir am 5. Oktober anlässlich unseres 5-Jährigen ein Benefizturnier gegen die Schweinfurt Ball-Bearings. Das Wetter machte uns zwar mit Kälte und Dauerregen einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Am Ende konnten wir dennoch einen Spendenscheck über 1.000 Euro an die Schule im Taubertal – Schule für Geistigbehinderte übergeben.

Den Saisonabschluss feierten wir wiederum an Halloween in der Katzenberghütte.

Zur “FAMIY OF THE YEAR” wählten wir Mark und Heike Herrick mit ihren Kindern David und Luke sowie Oma Regina Schilling.

2012: Wie Phoenix aus der Asche

Unser viertes Jahr sollte zum Neustart werden. Matze Wagner löste als Headcoach Gerald Widerspick ab, der sich in den Aufbaujahren verdient gemacht hat. Mit Brian Sims, Mark Herrick und Eddy Zyk kamen weitere Positionstrainer hinzu, die Matze unterstützten. Schließlich fanden 29 Spieler zu uns, darunter 14 von den Lauda Hornets. Insgesamt konnten wir damit den Spielerkader auf über 60 Spieler ausweiten und regelmäßig mit über zwei Dutzend Spielern trainieren.

In drei Scrimmages gegen die Backnang Wolverines, die Heidelberg Bulls und die Erlangen Sharks konnten wir das neue Spielsystem intensiv einüben. Ein weiteres Freundschaftsspiel gegen die Schweinfurt Ball Bearings – den späteren Bayernligaaufsteiger – konnten wir ausgeglichen halten mit 14:14.

Das erste Spiel bestritten wir in Tübingen gegen die Red Knights, mussten uns allerdings knapp mit 19:20 geschlagen geben.

Im ersten Heimspiel kam dann der erste Erfolg: 12:7 über die Fellbach Warriors.

Beim künftigen Meister, den Heilbronn Salt Miners unterlagen wir wiederum knapp mit 9:10.

Die Wende kam dann Im Auswärtsspiel gegen die Ostalb Highlanders – wohl nicht zuletzt durch die Ansprache unseres Haudegen „Woodie“. Am Ende stand es hochverdient 41:21 für uns.

Das Heimspiel gegen die Kornwestheim Cougars bestritten wir souverän mit 20:0.

Ebenso sicher fertigten wir die Tübingen Red Knights mit 33:12 ab.

In Fellbach konnten wir in einer wahren Hitzeschlacht am Ende glücklich mit 27:26 die Oberhand behalten.

Jetzt hatten wir alles in der Hand: Ein Sieg gegen die Heilbronn Salt Miners im heimischen Stadion würde uns zum Meister krönen. Doch das ging schief. Nach dem 0:10 war klar, dass wir für den Aufstieg in die Oberliga noch nicht reif waren.

Befreit von der Last um den Meistertitel spielten wir gegen die Ostalb Highlanders wieder souverän im eigenen Stadion (26:0).

Nun ging es gegen die Kornwestheim Cougars um den Vizemeistertitel. In einem packenden Spiel gewannen wir 27:20.

So standen wir am Ende der Saison hinter den Heilbronn Salt Miners auf Platz 2 (von 6 Teams) mit 14:6 Punkten und einem Touchdownverhältnis von 214:126. Wir hatten die zweitbeste Offense und ebenso die zweitbeste Defense der Liga.

Die Scorer 2012: Hermann Ejrich 90, Romeo Ramirez 30, David Döpfner 30, Anton Denis 24, Danny Dorotik 22, Sebastian haffner 6, Mark Herrick 6 und Nico Volkert 6.

Mit diversen Aktionen (Mithilfe bei der „Kehrtwende“, Schnupperkurs für Jugendliche, Kinderferienprogramm) konnten wir auf uns aufmerksam machen.

Neu war in 2012 auch der Einstieg in den Jugendfootball. Mit der Jugendliga U14 bestritten wir in Spielgemeinschaft mit den Kornwestheim Cougars drei Turniertage.

Das erste Spiel gegen die Rhein Neckar Bandits ging knapp mit 6:14 verloren. Deutlicher war die Niederlage gegen die Crailsheim Titans mit 0:36.

Am zweiten Turniertag in Crailsheim verloren wir gegen die Schwäbisch Hall Unicorns mit 0:22 und gegen die Crailsheim Titans mit 0:30.

Die Sensation folgte dann am letzten Spieltag: für alle überraschend – der Verband musste sogar die Pokale umbeschriften – besiegten wir die Unicorns mit 7:6 auf deren Platz. Als ob das nicht genug wäre bezwangen wir anschließend sogar die Rhein Neckar Bandits mit 14:7. Dieser für alle Teilnehmer unvergessliche Tag bescherte uns den dritten Tabellenplatz (von 4 Teams).

Den Saisonabschluss feierten wir zum ersten Mal an Halloween in der Katzenberghütte.

Zum “MAN OF THE YEAR” wählten wir Markus Janz, genannt „WOODIE“.

2011: keine guten Voraussetzungen

Unser drittes Jahr stand nicht unter den besten Voraussetzungen. Quarterback Nico Volkert versäumte die komplette Saisonvorbereitung wegen eines Auslandsaufenthalts. In Hermann Ejrich fanden wir zwar guten Ersatz – doch dieser fehlte dann als verlässlicher Receiver. Zudem mussten wir drei Jungs aus der O-Line ersetzen, die zu den Schwäbisch Hall Unicorns gewechselt sind. Zehn Rookie-Zugänge machten dagegen Mut.

Ein erster Erfolg zeigte sich beim Saisonvorbereitungsspiel gegen die Backnang Wolverines (Sieg mit 16:6).

Das erste Spiel bestritten wir in Fellbach gegen die Warriors. Mit 12:23 mussten wir uns knapp geschlagen geben.

Im ersten Heimspiel war der spätere Meister Schwäbisch Hall Unicorns 2 zu Gast, der uns ebenfalls knapp mit 19:8 besiegte.

Im Auswärtsspiel gegen die Ostalb Highlanders hatten wir einen rabenschwarzen Tag erwischt und verloren 14:48.

Bei den Heilbronn Salt Miners lieferten wir uns dann wieder einen harten Fight, mussten am Ende dann doch wieder mit 6:14 die Punkte abgeben.

Das Rückspiel in der heimischen Wolfpack-Arena verlief dagegen spannend bis zum Schluss: Entstand 20:20.

Nicht so dagegen das Heimspiel gegen die Fellbach Warriors. Deren Double-Wing walzte uns nieder mit 6:26.

Schließlich verloren wir auch in Schwäbisch Hall mit 6:48.

Das letzte Saisonspiel gegen die Ostalb Highlanders war wiederum bis zum Schluss spannend. Doch in diesem Jahr sollte uns das Glück nicht zur Seite stehen. Am Ende hieß es 20:22.

Durch den Rückzug der Aalen Limes Praetorians bekamen wir allerdings zwei Spiel mit jeweils 20:0 für uns gewertet, so dass am Ende wieder Tabellenplatz 5 (von 6 Teams) heraussprang.

Die Scorer 2011: Hermann Ejrich 38, Victor Steinhauer 18, Nico Volkert 12, Thomas Melcher 8, Manuel Schenk 6, NN 6 und Daniel Baunach 2.

Viel Spaß hatten wir nach Saisonabschluss beim 1. Bad Mergentheimer Bierfasslauf und ebenso beim Freundschaftsspiel gegen die Backnang Wolverines, die wir im eigenen Stadion mit 35:12 besiegen konnten.

Zur “WOMAN OF THE YEAR” wählten wir Jennifer Haffner, unsere Cheerleadertrainerin.

2010: Festigung in der Verbandsliga

Die meisten Vereinsgründungen scheitern im zweiten Jahr! Nicht so beim Wolfpack. Wir konnten erste Widerständler überzeugen, erstmals in der Halle trainieren und uns mit einem Vorbereitungsspiel gegen die Wetzlar Wölfe auf die Saison vorbereiten.

Das erste Spiel bestritten wir wieder gegen die Aalen Limes Praetorians. Dieses Mal zu Hause, doch wie im Vorjahr mussten wir uns knapp und unverdient mit 7:12 geschlagen geben.

Im ersten Auswärtsspiel gegen die Backnang Wolverines waren wir wie im Vorjahr chancenlos mit 6:27.

Auch gegen den Oberligaabsteiger Fellbach Warriors verloren wir zu Hause mit 22:33.

Dagegen konnten wir die Ostalb Highlanders im Heimspiel mit 12:8 bezwingen und unseren ersten Sieg der Saison einfahren.

Auch die Revanche gegen die Aalen Limes Praetorians ist wieder gelungen: 29:20.

Unter Wert geschlagen geben mussten wir uns dann in Heilbronn gegen die Salt Miners mit 6:42.

Sehr schade – auch für die Vereinskasse war nun der Ausfall der Spiele gegen die Pforzheim Panthers und die Backnang Wolverines. Beide Spiel wurden mit 20:0 für uns gewertet.

In Heidenheim verloren wir schließlich klar gegen die Ostlalb Highlanders mit 0:34.

Eine ebenso klare Niederlage mussten wir im letzten Saisonspiel gegen den Aufsteiger Böblingen Bears hinnehmen: 6:54.

Am Ende reichte es damit für einen hervorragenden 5. Tabellenplatz (von 8 Teams). Damit lagen wir noch vor den Backnang Wolverines, den Aalen Limes Praetorians und den Pforzheim Panthers.

Die Scorer 2010: Nico Volkert 36, Thomas Melcher 18, Petrick Mangiola 12, Anton Denis 8, Dennis de Pascali 6, Felix Taschner 6 und Jürgen Weishap 1.

Zum Saisonabschluss beteiligten wir uns am Goldtownbowl der Pforzheim Wilddogs und konnten damit erste internationale Erfahrung sammeln: im Spiel gegen den italienischen Erstligisten Milano Rams.

Den Schlusspunkt der Saison setzten wir in einem Scrimmage gegen die zweite Mannschaft der Schwäbisch Hall Unicorns.

Zum “MAN OF THE YEAR” wählten wir Jürgen Weishap, genannt „Ösi“.

2009: Einstieg in die Verbandsliga

Zum Einstieg in den American Football mussten wir uns gleich mehreren Herausforderungen stellen.

Die erste Frage galt der Ligameldung. Der weitaus überwiegende Teil unserer Spieler hätte noch in der A-Jugend spielen können. Wir zogen jedoch eine Meldung für den Seniorfootball vor, um allen Spielern die Möglichkeit zu geben, ihren Traumsport zu spielen.

Nun stellte sich die Frage, ob wir uns für die Aufbauliga oder gleich für die anspruchsvollere Verbandsliga melden? Headcoach Gerald Widerspick hielt es angesichts der jugendlichen Spieler für besser, den Einstieg in die Verbandsliga zu wagen. Die formale Voraussetzung war, mindestens 35 Spielerpässe zu stellen. Dies konnten wir durch satte 10 Passdummies bewältigen – in der Hoffnung, dass sich bis zum Saisonstart noch weitere Spieler finden.

Widerstände gab es gleich von mehreren Seiten. So konnten wir im Winter keine Halle bekommen und mussten bei Minusgraden im Freien trainieren. Vorbereitungsspiele waren ebensowenig machbar.

Das erste Spiel gegen die Aalen Limes Praetorians – diese waren ebenfalls neu eingestiegen – ging nur knapp mit 0:3 verloren. Hier machte sich unsere Unerfahrenheit noch deutlich bemerkbar.

Das erste Heimspiel gegen die Backnang Wolverines ging chancenlos mit 0:34 verloren.

Im zweiten Heimspiel konnten wir dem damaligen Topfavoriten fast ein Bein stellen. Es ging letztlich doch mit 9:20 verloren.

Das Auswärtsspiel gegen die Danube Hammers war dagegen ein Beweis unserer Chancenlosigkeit. Mit 60:0 mussten wir uns geschlagen geben und die höchste Niederlage in unserer Vereinsgeschichte einstecken.

Im dritten Heimspiel gegen die Pforzheim Panthers verloren wir – noch geschockt vom Ergebnis der Vorwoche – mit 12:28.

Eine Woche später mussten wir auch gegen die Böblingen Bears eine Niederlage von 6:48 einstecken. Hier fühlten wir uns allerdings unter Wert geschlagen.

Das nächste Auswärtsspiel bei den Ulm Sparrows stand unter negativen Vorzeichen – schwüle Hitze und erstmals Spielernot, so dass nun auch Passdummies antreten mussten. Und dennoch: wir konnten unseren ersten Sieg einfahren: 22:13.

Das Auswärtsspiel in Crailsheim verloren wir in einem Quarter, in dem wir unkonzentriert auftragen. Endstand 0:30.

Auch das nächste Heimspiel gegen den klaren Favoriten Heilbronn Salt Miners konnten wir – wenn auch knapp mit 9:6 für uns entscheiden.

Im letzten Spiel konnten wir schließlich den dritten Sieg einfahren – mit 10:6 über die Aalen Limes Praetorians.

Am Ende reichte es damit für einen hervorragenden 7. Tabellenplatz (von 9 Teams). Darüber hinaus waren wir stolz darauf, alle 10 Spiele gespielt zu haben.

Die Scorer 2009: Roman Janczyk 22, Nico Volkert 12, Arthur Martin 9, Raphael Haag 7, Benny Baumann 6, Thomas Melcher 6 und Chris Wallace 6.

Zum „MAN OF THE YEAR“ wählten wir Headcoach Gerald Widerspick (im Vorjahr war es Herbert Wolz).

Förderer

Da der Erhalt eines Footballteams mit erheblichen Kosten verbunden ist, wie zum Beispiel das Entrichten der Lizenzgebühren, die Instandhaltung der Trikots und des Platzequipments oder das Kaufen von Trainingsequipment, um nur einen kleinen Teil zu nennen, freuen sich der Vorstand, Senioren- und Jugendmannschaft und alle Verantwortlichen des Bad Mergentheim Wolfpack über jede erdenkliche Hilfe in aktiver Arbeit oder monetärem Gewande.

Der Name "Wolfpack"

Den Namen „Wolfpack“, zu deutsch „Wolfsrudel“ haben sich die Jugendlichen selbst gegeben. Die Wortwahl in englischer Sprache ist ein Zugeständnis an das Ursprungsland des American Football, den Vereinigten Staaten von Amerika.

Dort wurde American Football im Jahre 1869 erstmals an verschiedenen Universitäten gespielt. Als Mischung von Rugby, Fußball und Canadian Football diente er vor allem dem Kräftemessen zwischen den Studenten.

Der Wolfskopf als Leitmotiv ist in erster Linie auf das im Bad Mergentheimer Wildpark angesiedelte Wolfrudel zurückzuführen. Doch auch darüber hinaus taugt der Wolf als Symbolfigur für die vom Verein betriebene Sportart. Bereits in der Geschichte sahen viele Völker, die von der Jagd lebten (Nordeuropa, Nordamerika), im Wolf einen ihnen ebenbürtigen oder überlegenen Konkurrenten, dessen Kraft, Ausdauer und Geschick bewundert und begehrt waren. Der Wolf wurde auch als Beschützer oder als übernatürliches Wesen betrachtet und verehrt. Krieger identifizierten sich mit dem Wolf (Wolfsmenschen). Vornamen wie Wolf, Wolfgang oder Wolfhard erinnern an die Wertschätzung des Tiers.

Verschiedene Teile des Wolfs galten auch in Deutschland als heilkräftig. So sollten Schuhe aus Wolfsfell Jungen zu tapferen Männern erwachsen lassen – beste Voraussetzungen also für das ausschließlich aus Jugendlichen bestehende Footballteam der Bad Mergentheim Wolfpack.

Die Vereinsgründung

Trotz des Erfolges war jedoch nicht zu verkennen, dass die räumliche Entfernung erhebliche Probleme aufwarf. Gerade für Jugendliche, da die wenigsten derart mobil sind und mögliche Fahrdienste durch Elternteile erheblichen Aufwand bedeuteten.

Nur selten gelang es ein gemeinsames Training mit den Titanen aus Crailsheim durchzuführen. So entschied man sich zur Selbstständigkeit. Am 25. September 2008 wurde schließlich ein eigenständiger Verein ins Leben gerufen, der in Anlehnung an das lokale Wolfsrudel im Wildpark unter dem Namen „Bad Mergentheim Wolfpack“ auftritt. Hierbei kam man übereinstimmend zu folgendem Ergebnis: Football in Bad Mergentheim ist tragfähig.

Engagierte Eltern aus dem Spielerkreis sowie zahlreiche Spieler haben sich entschlossen, American Football unter eigener Flagge in Bad Mergentheim zu etablieren. Teamgeist und Kameradschaft werden in den Vordergrund gestellt, um so den Jugendlichen in der entscheidenden Phase zum Erwachsenwerden Rückhalt und Motivation zu geben. Gerade mit dem American Football wird dies gelingen den auf Grund der sehr unterschiedlichen Anforderungen in den verschiedenen Positionen kann diese Sportart von fast jedem gespielt werden. Egal ob er Kraft, Masse, Gewandtheit oder Schnelligkeit mitbringt.
 

Die erste Saison

Im Winter 2007 stand die Entscheidung an, ob die Footballer sich dem geregelten Spielbetrieb in Baden-Württemberg anschließen können. Bald wurde klar, dass die hierzu notwendigen organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen nicht ohne weiteres zu schaffen sind. Zuerst sollte die junge Mannschaft beweisen, dass sie ihren Traumsport konsequent über längere Zeit auszuüben vermochten.

Mit den Crailsheim Titans fand man eine geeignete Mannschaft, die selbst versuchte, eine erste Jugendmannschaft ins Leben zu rufen. Die Spielsaison sollte deshalb gemeinsam mit den erfahrenen Titanen ausgetragen werden. Immerhin hatten diese bereits zwei Spielzeiten des Seniorenteams in der Verbandsliga hinter sich. Für entsprechendes Equipment und Sportplatz war damit ebenfalls gesorgt.

Viele in der baden-württembergischen Jugendliga gingen freilich davon aus, dass das neue Team den anderen 11 Mannschaften als Kanonenfutter dienen würde. Und das nicht zu Unrecht. Denn nicht ein Spieler hatte Spielerfahrung und zudem waren die meisten gerade mal im Einstiegsalter für die A-Jugend.

Die Konkurrenten waren dagegen durchweg Ableger von erfahrenen, zum Teil von erstklassigen Mannschaften. So spielt zum Beispiel die Seniormannschaft der Stuttgart Silver Arrows in der zweiten Bundesliga. Zum anderen haben zahlreiche Spieler bereits seit der B-Jugend oder im zweiten oder dritten Jahr in der A-Jugend gespielt. Sie waren den Rookies aus Bad Mergentheim und Crailsheim damit an Erfahrung, Alter und auch körperlich weit überlegen.

Um so mehr überraschte nicht nur den Footballlaien, sondern – wie sich aus zahlreichen Beiträgen der Footballforen im Internet entnehmen ließ – auch die Fachwelt, wo sich das Team am Ende der Saison in der Tabelle wiederfand, nämlich als Vizemeister der Gruppe C. Maßgebend beteiligt waren die Mannen aus Bad Mergentheim, die mehr als drei Viertel der Erfolgsmannschaft stellten.

Der Anfang

Am Anfang stand die Idee von Nathan Haugabrook, einem Footballenthusiasten aus dem nahen Boxberg, in Bad Mergentheim eine American Football Mannschaft auf die Beine zu stellen. Diese wollte er dadurch umsetzen, dass er Jugendliche direkt anspricht und diese dann weitere Jugendliche werben. Als erster Termin wurde Samstag, der 10. Februar 2007 festgelegt und von da an jeder folgende Samstag, bis das Ziel – eine Mindestspielerzahl von 20 – erreicht wird.

Erster und einziger Interessent war Nico Volkert, dessen Vater und späterer Gründungsvorstand sich noch erinnert: „Als ich Nico damals zum Termin gefahren habe, hatte ich nicht die blasseste Ahnung vom American Football. Und die Tatsache, dass Nico damals der einzige Interessent war, hat mich nicht gerade davon überzeugen können, dass sich diese Sportart in Bad Mergentheim etablieren ließe. Doch dann lernte ich Nathan kennen. Er ließ nicht den geringsten Zweifel daran aufkommen, dass er ein Team auf die Beine stellt. Diese Begeisterung und Zuversicht haben auch mich angesteckt und so hat´s mich auch nicht gewundert, dass zwei Wochen später bereits 19 Jugendliche zum Termin erschienen.“

Seit dem Frühjahr 2007 haben sich dann ca. 30 Jugendliche regelmäßig auf dem Sportplatz der „Kopernikus Realschule“ zum Training getroffen. Mit großem Engagement und Einsatz hat sich schnell ein passables Team gebildet, welches durch den motivierten Trainer Nathan Haugabrook mit viel persönlichem Einsatz weiter geformt wurde.